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Eizellspende

Eizellspende ist eine Möglichkeit, Ihren Kinderwunsch zu erfüllen, wenn eine Schwangerschaft mit eigenen Eizellen nicht geglückt ist. Für Eizellspende in unserer Klinik halten wir eine eigene Datenbank mit Spenderinnen von Eizellen bereit, so dass eine Reihe von untersuchten jungen, attraktiven und gesunden potentiellen Spenderinnen zur Auswahl steht, die gleichzeitig mit Ihnen die Behandlung aufnehmen können.

Vorteile der Eizellspende in unserer Klinik:

Bei Eizellspende in unserer Klinik gibt es jeweils eine Spenderin für eine Empfängerin, d.h. Sie bekommen alle Eizellen, die die für Sie persönlich ausgewählte Spenderin während eines Behandlungszyklus produziert. Es gibt also kein so genanntes egg sharing, kein Verteilen der gespendeten Eizellen auf mehrere Empfängerinnen. Weil unsere Spenderinnen jung und bereits selbst Mütter sind (sie haben mindestens ein Kind), hat die Behandlung mit gespendeten Eizellen bei uns beste Aussichten auf Erfolg. Wir führen eine umfangreiche Datenbank mit potentiellen Spenderinnen von Eizellen, es gibt keine Wartezeiten für die Eizellspende in unserer Klinik und wir können uns ganz flexibel Ihrer Terminplanung anpassen.

Bei der Auswahl der Spenderin bemüht sich unsere Klinik um eine größtmögliche Übereinstimmung mit den äußeren Merkmalen der Empfänger. Alle Behandlungsschritte werden bei uns in der Klinik durchgeführt, so dass ein frischer und kein gefrorener Embryotransfer erfolgt. Dadurch wird die Erfolgsquote erheblich gesteigert. Die Embryonen werden bis um Blastozystenstadium kultiviert (5 Tage) und es werden dann wahlweise drei Embryonen transferiert. Es besteht die Möglichkeit, überzählige Embryonen einzufrieren, die dann für weitere Behandlungszyklen zur Verfügung stehen. Auf Wunsch führen wir Untersuchungen zur Präimplantationsdiagnostik durch, um Ihnen dadurch zu ermöglichen, das Gleichgewicht in Ihrer Familie selbst bestimmen können.

Kriterien für die Empfängerinnen bei Eizellspende in unserer Klinik

Unsere Klinik hat als Altersgrenze für Empfängerinnen von gespendeten Eizellen 50 Jahre festgelegt. Wir behandeln verheiratete und unverheiratete Paare sowie alleinstehende Frauen.

Kriterien für die Spenderinnen bei Eizellspende in unserer Klinik

Unsere Eizellspenderinnen sind jünger als 30 Jahre, das Durchschnittsalter liegt bei 26 Jahren. Sie sind selbst Mütter und haben selbst mindestens ein Kind. Die Spenderinnen sind attraktiv, intelligent und gesund. Sie werden gründlich und vollständig allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychiatrisch untersucht und werden alle drei Monate auf HIV sowie Hepatitis B und C getestet.

Was ist eine Eizellspende?

egg donation babyFür die Eizellspende sind eine Spenderin und eine Empfängerin erforderlich. Die Eizellspenderin durchläuft die IVF-Behandlung, um Eizellen zu produzieren. Diese Eizellen werden dann im Labor mit den Spermien des Ehemanns oder Lebenspartners der Empfängerin (oder auch mit gespendeten Spermien) befruchtet. Die gespendeten Eizellen entwickeln sich zu Embryonen, von denen ein oder zwei in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert werden, um eine Schwangerschaft auszulösen. An unserer Klinik besteht die Möglichkeit, überzählige, qualitativ hochwertige Embryonen einzufrieren, damit sie für einen weiteren Behandlungszyklus (für den zweiten Versuch oder zweites Kind) zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Diese Embryonen sind Eigentum der Empfängerin und/oder ihres Lebenspartners. Nach einer erfolgreich verlaufenen Schwangerschaft bringt die Empfängerin der Eizellspende ihr Kind zur Welt und wird dessen Mutter.

Unterschiede zwischen einer IVF-Behandlung und einer IVF mit Eizellspende

Der größte Unterschied zwischen einer “normalen IVF” und einer “IVF mit Eizellspende” besteht darin, dass eine zusätzliche Person gebraucht wird, um schwanger zu werden. Hierbei handelt es sich um die Spenderin, deren Eizellen genutzt werden, wenn die Eizellen der zukünftigen Mutter (die Empfängerin) aus welchen Gründen auch immer nicht in Frage kommen. Die Spenderin nimmt die bei einer IVF-Behandlung üblicherweise verordneten Medikamente zur Stimulation der Follikelproduktion in den Eierstöcken ein. Genau wie bei einer regulären IVF-Behandlung werden ihr dann unter Narkose die reifen Eizellen entnommen. Im weiteren Verlauf der Behandlung spielt die Eizellspenderin dann keine Rolle mehr.

Im Labor werden die gespendeten Eizellen sodann in einer Petrischale mit den Spermien des Ehemanns oder des Lebenspartners der Empfängerin befruchtet oder ggf. auch mit den Samenzellen eines Spenders. Unmittelbar nach der Befruchtung werden diese Zellen dann Embryos genannt. An unserer Klinik werden die Embryonen zunächst noch fünf Tage im Labor kultiviert, damit sie sich optimal weiter entwickeln können. Während dieser fünf Tage prüfen unsere Embryologen sie täglich, um einzuschätzen, welche Embryonen aussichtsreichsten Chancen auf eine erfolgreiche Implantation und anschließende Schwangerschaft zu haben scheinen. Sobald das Blastozystenstadium erreicht ist (fünf Tage nach der Eizellentnahme), werden ein bis zwei Embryonen in die Gebärmutter (Uterus) der Empfängerin eingepflanzt. Überzählige Embryonen können eingefroren werden und gehen in das Eigentum der Empfängerin über. (Sie haben die Wahl, ob Sie allein, Sie gemeinsam mit Ihrem Lebenspartners oder Ihr Lebenspartner allein Eigentümer der Embryonen sind). Damit die Embryonen auch gute Wachstumsbedingungen vorfinden, nimmt die Empfängerin der gespendeten Eizellen Hormonpräparate ein, die ihren Körpers auf die Schwangerschaft vorbereiten.

Wenn alles gut verläuft, nistet sich eines der Embryonen (oder auch beide) in die Gebärmutter der Empfängerin ein und die Schwangerschaft entwickelt sich normal weiter. Die Empfängerin nimmt noch so lange Hormonpräparate ein, bis die Plazenta selbst genügend Hormone produziert, um einen guten Schwangerschaftsverlauf zu gewährleisten. Wie bei jeder anderen Schwangerschaft auch, wird bei der Schwangerschaft nach Eizellspende das heranreifende Kind von ihrem Körper ernährt, was zur Ausbildung einer starken Mutter-Kind Beziehung beiträgt. Stillt die Mutter ihr Kind nach der Geburt, so kann dieses Gefühl der Nähe und Verbundenheit noch verstärkt werden.